Zwei Jahre Stress – nur weil keine zweite Baustellenstraße eingerichtet wurde, was locker hätte geschehen können!

WAZ vom 30.11.17

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Vorsätzlich keine Kompensationspflanzung für den Bahnhof-Weitmar?

Der Passus in der Beschlussvorlage des B-Planes 946, dass die Ersatzpflanzung für die gefällten Bäume am Bahnhof-Weitmar innerhalb eines Jahres nach Rodung erfolgt sein muss, sei ein „Übertragungsfehler, der versehentlich nicht aktualisiert wurde“. So hatte sich die Stadt Bochum vor einem Jahr noch herausgeredet, richtig sei: „Die Erstaufforstung muss innerhalb von zwei Jahren nach Rechtskraft des Bebauungsplans durchgeführt worden sein!“ Der B-Plan 946 (Bahnhof-Weitmar) ist seit dem 26.10.2015 rechtskräftig. Die zwei Jahre sind also um und was ist geschehen? Auf der Ettersheide, der Hauptkompensationsfläche, ist immer noch kein Baum gepflanzt worden. Schlimmer noch! Die 3 bis 5m hohen Bäume, die in den letzten Jahren dort sukzessiv zu einem dichten Wäldchen herangewachsen waren, sind im Frühjahr 2017 radikal abgeholzt worden um das Gelände „pflanzreif“ (Zitat der Baumfällfirma) zu machen. Zynismus pur!

Die „pflanzreif“ gemachte Ettersheide im November 2017

Warum hat man der Natur nicht die Gelegenheit gegeben sich selbst zu regenerieren und von dem Geld, das man vom Investor für die Kompensationspflanzungen bekommen hat, z.B. Alleebäume neben den Springorum-Radweg gesetzt – und zwar dort, wo sich einst der Nordwald befand?

Auch auf den Kompensationsflächen ME2 und ME4 unmittelbar neben dem B-Plan-Gebiet  sind ebenfalls noch keine Anpflanzungen erfolgt. Nur auf die Kompensationsfläche ME3 in den Gärten der Neuanwohner hat man im vergangenen Herbst ein paar kümmerliche Pflänzchen gesetzt, die aber auch nicht alle angegangen sind. Laut Grünflächenamt sollten in diesem Herbst Ergänzungspflanzungen vorgenommen werden um das Kompensationsziel auf dieser Fläche zu erreichen. Geschehen ist: nichts!

Die Kompensationsflächen ME2 und ME4 – derzeit als Zwischenlager für Baumaterialien genutzt

Wer überwacht und überprüft in dieser Stadt eigentlich, ob Satzungsbeschlüsse des Rates über Bebauungspläne auch tatsächlich in Gänze umgesetzt werden?

Momentan sieht alles so aus, als ob die die Stadt riesige Grünflächen als Neubaugebiete deklarieren lässt aber gleichzeitig rechtlich erforderliche Kompensationen nicht durchführt! Es wird im Fall Bahnhof-Weitmar offenbar vorsätzlich zu Lasten des Grünausgleichs gehandelt!

Man kann nur hoffen, dass eine derartige Vorgehensweise in Bochum nicht systematisch geschieht!

 

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Der Witz des Spätsommers 2017

Jetzt ist sie fertig: die Schallschutzwand, die die Neuanwohner vor dem Lärm der Gewerbebetriebe schützen soll. Im B-Plan ist eine Höhe von zwei Metern vorgesehen. Es war von Anfang an klar, dass das nicht hinreichend sein wird. Und wenn man das Schallschutzwändchen jetzt so betrachtet – nett und niedlich sieht’s aus.

Für kleine Hunde reicht’s, sie können schallgeschützt Gassi gehen

Die zwei Meter werden aber nur auf der Gewerbeseite erreicht, auf der Seite der Anwohner ist das Geländeniveau ca. 30 – 40 cm höher. Eine Frage an das Planungs- und Bauordnungsamt ist: von welcher Seite aus muss gemessen werden?

Die Sinnlosigkeit dieses Schallschutz-wändchens offenbart sich bei der Betrachtung des Wohngebietes von der     (vorsichtshalber noch nicht fertig gestellten) Gewerbefläche aus.

Von der Gewerbefläche aus sind die Sonnenterassen der Neuanwohner gut zu sehen. Nicht nur das Licht, auch der Schall kann sich somit ungehindert dorthin ausbreiten.

„Das ist doch wohl ein Witz!“ so der spontane Kommentar der Betroffenen.

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Das Problem ME 3

Kompensationsflächen außerhalb des B-Plan-Gebietes

Für den abgeholzten Nord- und Südwald müssen Kompensationspflanzungen vorgenommen werden. Das ist im landschaftspflegerischen Begleitplan bzw. im Umweltbericht zum B-Plan 946 verbindlich festgelegt worden! Vier Maßnahmen sind außerhalb des Plangebietes dafür vorgesehen. Doch es ergibt sich ein Problem: die vorgesehen Fläche ME3 gehört den Käufern der neuen Häuser. Betroffen sind 8 Neubesitzer, die es dulden müssen, dass in ihren Gärten ein Waldrand aufgeforstet wird. Aus Sicht der Käufer ist es sicherlich ärgerlich, dass sie nicht uneingeschränkt über ihr Anwesen verfügen können. Es stellen sich in der Tat einige Fragen: hat der Investor die Käufer nicht über die Aufforstung in den Gärten informiert? Durfte der Investor Grundstücke außerhalb des B-Plan-Gebietes überhaupt verkaufen, wenn doch klar festgelegt war, dass auf diesen Flächen Kompensationspflanzungen erfolgen sollen?

Aber auch die Stadt Bochum muss sich einige Fragen gefallen lassen: Darf sie überhaupt private Flächen als Kompensationsflächen deklarieren? Falls nein, muss der gesamte B-Plan in Frage gestellt werden, denn eine wesentliche Komponente für die Legitimation eines B-Planes ist, dass dem Umweltgutachten Rechnung getragen wird – eine Kompensationspflanzung muss zwingend erfolgen.

Doch wie sieht diese im Fall ME 3 aus? Ein paar kümmerliche Pflänzchen sind im vergangenen Herbst gesetzt worden. Die Neubesitzer sind ganz offensichtlich überhaupt nicht daran interessiert, dass in ihren Gärten ein Wald entsteht. Die Rasenmäherspuren im Anpflanzungsbereich sprechen eine deutliche Sprache. Was sagt das Grünflächenamt dazu und wie bewertet das zuständige Forstamt die Aktionen der zukünftigen „Waldbesitzer“?

Fakt ist: auf der Fläche ME 3 standen über 20m-hohe Bäume: eine Robinie (Stammumfang in 1 m Höhe 105 cm), zwei Eschen (215 cm, 130 cm), ein Ahorn (275 cm) und jede Menge Weißdorn im Unterholz. Der Investor hat also außerhalb des B-Plan-Gebietes fällen lassen. Ist das überhaupt in der Kompensationsberechnung berücksichtigt worden? Und diese großen Bäume sollen jetzt durch diese kümmerlichen Anpflanzungen ersetzt werden?

Setzten alle Beteiligten möglicherweise darauf, dass „Gras über die Sache wächst“ und ME 3 in Vergessenheit gerät (damit die Käufer irgendwann in ihren Gärten tun und pflanzen können was sie wollen)? Die eng gepflanzte Lorbeerhecke an den Gartenzäunen scheint darauf hinzuweisen.

…übrigens, das gleiche Problem haben auch die Käufer der Flächen ME 2 und ME 4!

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Die Situation im Sommer 2017

Die Nadelöhrzufahrt – jetzt sogar mit Ampel

Ein Großteil der neuen Häuser ist bewohnt, die verkehrstechnische Anbindung (vorsichtig formuliert) suboptimal. Derzeit können Alt- und Neuanwohner nur über eine durch eine Ampel geregelte Schlaglochstrecke ihre Häuser erreichen. Diesen oben abgebildeten Engpass teilen sich jetzt die Baustellenfahrzeuge der Holtbrüggen-Brücke und des Wohngebietes mit den KfZ der Anwohner, den Anwohnern (die zu Fuß zur Bushaltestelle oder zum Einkaufen wollen) den Radfahrern (die zum Springorum-Radweg wollen bzw. von ihm kommen), den Eltern mit ihren Kinderwagen, den Anwohnern (die auf einen Rollator angewiesen sind), den Fußgängern incl. Hunde (die aus dem Holbrüggenpark kommen bzw. zu ihm gelangen wollen), den Handwerkerfahrzeugen, den Umzugswagen, der Müllabfuhr, den Paketzustellern, usw……und sogar den Reitern – ein riesiger Pferdeapfelhaufen mitten in diesem Engpass erfreute unlängst die restlichen Verkehrsteilnehmer.

Sie hätte längst fertig gestellt werden können: die Notzufahrt laut B-Plan

Kurzum: hier ist was los! Speziell dann, wenn Fahrzeuge die Ampelstrecke zuparken. Und das ist leider die Regel. Wie kommen Notfallfahrzeuge zu den Anwohnern, wenn dieser Engpass (aus welchen Gründen auch immer) verstopft ist?

Angeblich haben Polizei und Feuerwehr dieser Verkehrssituation zugestimmt. Das wiederum verwundert, denn es gibt keine zweite Zufahrt/Notzufahrt zu dem Wohngebiet. Die laut Bebauungsplan vorgesehene Notzufahrt ist bereits seit Monaten vorbereitet, wird aber nicht fertiggestellt. Auch die Schallschutzwand zu den Gewerbebetrieben steht noch nicht. Angeblich wartet der Investor auf eine Freigabe der Stadt Bochum, um mit dieser Baumaßnahme beginnen zu können. Es gibt diesbezüglich bereits erste Beschwerden der Neuanwohner, die sich vom Lärm der KfZ-Werkstatt gestört fühlen. Einige Neuanwohner und Handwerker, die für sie tätig sind, sind allerdings auch schon vermehrt unangenehm durch zu hohe Geschwindigkeiten aufgefallen, so dass sich die Anwohner im Zufahrtsbereich zur Ellipse genötigt sahen unten abgebildetes Schild aufzustellen.

 

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Naturschützerin schlägt Alarm – Leserbriefe von der BI

WAZ 13.2.2017

 

WAZ 15.2.17 und 16.2.17

 

 

 

 

 

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„Ein kleiner Fehler“

„Die von der Bürgerinitiative zitierte Anlage 1 zur Beschlussvorlage enthält auf Seite 64 leider einen Übertragungsfehler und wurde versehentlich nicht aktualisiert“ – diese Antwort muss man sich einmal auf der „Zunge zergehen lassen“. Die Anlage 1, das ist die Abwägung zu den eingegangenen Stellungnahmen der Bürger. Dort hat die Verwaltung auf die Anfrage eines Bürgers eine klare Antwort gegeben. Und diese Antwort ist nicht aktualisiert worden? Abwägungen der Verwaltung werden von Zeit zu Zeit aktualisiert?

WAZ-Artikel vom 5.12.2016

WAZ-Artikel vom 5.12.2016

 

Aber das verwundert nicht, denn auch der Umweltbericht (Anlage 5) ist ja zwischen der Auslegung für die Bürger und  der Vorlage für den Rat „aktualisiert“ worden.  Bezüglich der Strategischen Umweltplanung Bochum (StrUP) hieß es in der Bürgerversion noch „Mit der Realisierung des geplanten Baugebietes werden die Anforderungen an den Stadtpulstyp III (Mindestanteil unversiegelter Flächen 65%) nicht erfüllt(vom Verfasser des Umweltberichtes korrekt berechnet).

In der Version für den Rat der Stadt Bochum hieß es dann aber bei absolut identischem verwendeten Zahlenmaterial und identischer Begründung: „…die Anforderungen an den Stadtpulstyp III werden erfüllt!“

Jetzt soll sogar die Begründung zum Bebauungsplan (Anlage 4)  geändert werden, wie dem oben stehenden Artikel zu entnehmen ist. Das bedeutet: eine Beschlussvorlage wird ein Jahr nach Beschlussfassung durch den Rat von der Verwaltung geändert! Man mag sich gar nicht vorstellen welche ungeahnten Möglichkeiten eine solche Praxis bietet: „Nachträglich etwas ändern, worüber längst rechtswirksam ein Ratsbeschluss gefasst wurde!“ ………..

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BO-Alternativ – Mittwoch, 16.11.2016

Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar: Kein einziger Baum ist neu gepflanzt worden

Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar weist darauf hin, dass ein Jahr nach Vernichtung des Nord- und Südwaldes noch kein einziger Baum neu gepflanzt worden ist. Genau dies ist aber innerhalb eines Jahres vorgeschrieben. Die Initiative schreibt: »Auf die Anfrage eines Bürgers im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans Nr. 946 (Ehem. Bahnhof Weitmar), welche Fristen dem Investor zur Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen gesetzt würden, antwortete die Verwaltung: „Für die Kompensation des Nordwaldes ist eine Ausgleichsfläche im Bezirk Südwest in Bochum-Linden vorgesehen. Das Regionalforstamt Ruhrgebiet fordert die Aufforstung der Kompensationsfläche innerhalb eines Jahres nach Rodung. Die weiteren Maßnahmen außerhalb des Plangebietes im Umfeld des Eingriffsbereiches sind ebenfalls innerhalb eines Jahres umzusetzen.“ *
Die Rodungen erfolgten Anfang November 2015 (der WDR berichtete – Lokalzeit Ruhr vom 9.11.2015). Ein Jahr später ist festzustellen:
Kein einziger Baum wurde bisher gepflanzt, weder auf der Ausgleichsfläche an der Ettersheide in Bochum-Linden, noch auf den vorgesehenen Kompensationsflächen im Umfeld und auch nicht auf der Fläche, die vom Investor „versehentlich“ gerodet wurde.
In letzterem Fall hatte das Grünflächenamt bereits vor Monaten zugesagt, sich bezüglich dieses Sachverhaltes kümmern zu wollen. Die Fläche ist mit Absperrband gekennzeichnet worden, eine Wiederaufforstung ist unterblieben.
Wir fordern das Grünflächenamt und das Regionalforstamt Ruhrgebiet auf tätig zu werden!«
*Anlage 1 zur Vorlage Nr. 20152192 – Abwägung zu den eingegangenen Stellungnahmen, S.64

LeserInnenbrief zu „Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar: Kein einziger Baum ist neu gepflanzt worden“ vorhanden:

LeserInnenbrief(e) zu „Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar: Kein einziger Baum ist neu gepflanzt worden“ als RSS

17. Nov. 2016, 17:25 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang vom Ubu:

Das ist es nämlich , was hier immer mehr Menschen erleben : Der tägliche Abzug, Beschiss, die ständige Verarscherei, Diskriminierung, Benachteiligung, Bevormundung und Willkür sind systemimmanent, Teile des herrschenden Systems, strukturelle Gewalt. Oft sind einzelne persönlich Schuldige nicht auszumachen, es ist das Amt, es ist die Behörde, die Institution , die nur labert, die uns an die Wäsche will, die uns ficken will. Wir sind denen nur im Weg. Den Versprechungen kann man nicht glauben . Hört uns auf mit Parteien ! Erlaubte und vorgesehene Beschwerdeschritte sind ausgelutscht , als obsolet erfahren worden, führen zu weiteren Demütigungen, es ändert sich ja doch nichts ! Da kratzen sich die angeblichen Experten in Talkrunden am Kopf : woher kommen die immer heftigeren Angriffe in den sogenannten sozialen Medien, wieso werden Sachbearbeiter in Behörden, Ordnungskräfte und auch Lehrer stellvertretend wüst beschimpft und tätlich angegriffen, wieso sprechen Leute diesem Staat jede Berechtigung ab und begeben sich auf die Suche nach Alternativen für das aktuelle System bei früheren oder nie stattgefundenen Verkleidungen der Organisierung des Ganzen von Reichsideen bis Selbstverwaltung oder bei völlig abstrusen Rattenpfeifern ? warum greifen manche zur Waffe, laufen Amok ?
Weil kein einziger Baum neu gepflanzt worden ist.

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BO-Alternativ: Bebauungsplan vor Gericht

Mittwoch 19.10.16, 09:44 Uhr

Bauvorhaben „Ehemaliger Bahnhof Weítmar“

Bebauungsplan vor Gericht

Jürgen Dassow, Sprecher der Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar, hat einen Normenkontrollantrag bei dem zuständigen Oberverwaltungsgericht in Münster gegen den Bebauungsplan für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Weitmar eingereicht. Er bemängelt, dass die Stadt Bochum im Bebauungsplanverfahren die Anzahl der zukünftig zu erwartenden Verkehrsbewegungen gar nicht ermittelt hat. Insofern unterließ sie auch die gesetzliche vorgesehene Abwägung der Interessen der jetzigen AnwohnerInnen mit den Interessen der Öffentlichkeit auf Bebauung des Bereiches vorzunehmen. lm Bereich der Abwägung werde von der Stadt Bochum vordringlich darauf abgestellt, dass eine andere oder zusätzliche Erschließung über die Straße Springorumallee” an dem Widerstand des Bauträgers scheitere, der für den Ausbau der Durchgangsstraße „An der Holtbrügge” der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 400.000,00 € zahle. Die Entlastung der Stadt Bochum von erforderlichen Sanierungsmaßnahmen der Straße „An der Holtbrügge” sei jedoch kein Abwägungskriterium für die Beeinträchtigung der AnwohnerInnen.

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Der Bebauungsplan wird angefochten

WAZ 20.10.2016

WAZ 20.10.2016

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Wegen erhöhten Koordinierungsaufwandes verschoben

Vor Ort Juli/August 2016

Vor Ort Juli/August 2016

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WAZ: BI wehrt sich gegen Generalverdacht

Die Pressemitteilung zu diesem Artikel finden Sie unter Aktuelles „Glyphosat im Garten des Bezirksbürgermeisters – ein Kommentar“

WAZ-Artikel vom 1.6.2016

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Glyphosat im Garten des Bezirksbürgermeisters – ein Kommentar

Die WAZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 24.Mai 2016 über die Zerstörung des Gartens von Südwest-Bezirksbürgermeister Marc Gräf durch den Unkrautvernichter Glyphosat. „Da wollte mich jemand treffen. Das hat mir gegolten, dessen bin ich mir sicher“. Herr Gräf hat zwar einen Hauptverdacht, erwähnt aber im Nebensatz, dass es noch weitere umstrittene Themen gäbe, „die ich immer wieder auf die Tagesordnung bringen muss: Baumfällarbeiten, Schließung der Pontonbrücke, Wohnbebauung am Bahnhof Weitmar – um nur einige zu nennen.“

Damit stellt Herr Gräf die Mitglieder der Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar und wahllos auch alle anderen Bürger des Bezirks Südwest, die nicht mit seiner Politik – und vor allem der Art und Weise, wie sie durchgesetzt wird – einverstanden sind, unter Generalverdacht. Diese Situation ist für die Bürgerinitiative leider nichts Neues. So brachte Herr Gräf die Bürgerinitiative im Februar 2014 mit einem Totenkopf in Verbindung, der in seiner Zeitung auf einer Seite eingezeichnet worden war, auf der sich auch ein Artikel über den Bahnhof Weitmar befand. Diese Geschichte machte Herr Gräf seinerzeit nicht öffentlich, er nutzte sie aber, um innerhalb der eigenen Partei die Bürgerinitiative zu diskreditieren. Auch die Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative, auf der angeblich Schutzbefohlene des Sprechers der Bürgerinitiative unterschreiben mussten, wurde auf diese Weise genutzt. Die von uns geforderte Prüfung dieser Vorgänge wurde bis heute verweigert.

Falls es sich bei der Glyphosatverschmutzung im Garten von Herrn Gräf tatsächlich um einen Anschlag handeln sollte, verurteilen wir diesen in aller Deutlichkeit. Ebenso deutlich verurteilen wir aber auch die öffentliche Verdächtigung der Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar, die damit ein weiteres Mal von Herrn Gräf diskreditiert wird.

Sicherlich ist die im Bezirk Südwest spätestens am Bahnhof Weitmar verloren gegangene Glaubwürdigkeit der treibenden Kräfte von SPD, Grünen und CDU keine Rechtfertigung dafür, Hassmails zu schreiben oder Gärten zu vergiften. Wer aber wie Herr Gräf als Bezirksbürgermeister seinen Bürgern das Rederecht zu brisanten Themen verweigert, sie bei Kritik aus der Sprechstunde wirft und sie diskreditieren muss, um seine Ziele durchzusetzen, der zeigt doch in aller Deutlichkeit, dass er hoffnungslos mit den Problemen seines Amtes überfordert ist. Schade für den Bezirk Bochum Südwest.

Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar

Bochum, den 29.05.2016

WAZ 24-05-2016 Glyphosat

Ausschnitt aus dem WAZ-Artikel vom 24.Mai 2016

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Baustellenfahrzeuge wirbeln Erdreich auf – der Ostwind weht den Staub auf die Häuser, Gärten und Autos der Anwohner

Für den Kanalbau und die Fundamente wurde tagelang im Ruhrsandstein gemeisselt. Außerdem wird seit Wochen auf der Karbonoberfläche herumgekratzt – auch auf der dort verlaufenden Sandsteinbank. Bei diesen Meissel- und Abrabungsarbeiten entstehen in gr0ßem Umfang typische silikogene Stäube, die in den vergangenen Wochen durch die fehlende Bewässerung der Baustelle u.a. bei sämtlichen Abgrabungsarbeiten sowie Baggertätigkeiten und jeden LKW-Transport vom Ostwind tagelang und kontinuierlich zu dichten Staubwolken aufgewirbelt wurden, die höher als die mehrstöckigen Wohnhäuser „An der Holtbrügge 40-49“ in die gesamte Umgebung verbreitet wurden. Dieser Staub liegt jetzt auf den Dächern, den Fensterbänken, in den Gärten und auf den Fahrzeugen der Anwohner.

Die Gefahren und Auswirkungen silikogener Stäube sind hinreichend bekannt und führen am Bahnhof Weitmar zu Gesundheitsgefährdungen und ggf. Gesundheitsschädigungen der Anwohner und Ihrer Kinder sowie der vor Ort tätigen Arbeiter.

Richtfest

Richtfest – v.r.n.l.: die Firma Adams & Partner, Dr. Andreas Bracke (CDU), Dieter Fleskes (SPD) – politische Leuchtturmwärter und Drahtzieher dieses Projektes?

Warum wird nicht verhindert, dass hier Staub entsteht (z.B. durch Sprinkleranlagen)? Wer trägt die Verantwortung bei Gesundheitsschäden, wer übernimmt die Kosten für die zusätzlichen Reinigungsmaßnahmen und entschädigt die Anwohner?

Die Bauaufsicht des Planungs- und Bauordnungsamtes kann angeblich nichts machen. Ist das etwa ein Fall für den Stadtbaurat, das Umweltamt, das Ordnungsamt, das Gesundheitsamt, den Arbeitsschutz und die Berufsgenossenschaft?

 

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Herzlich willkommen in der Nadelöhr-Siedlung!

WAZ 12-05-2016

Glück gehabt! 2 Tage später hättte die Party in einer wüstensturmählichen Staubwolke stattgefunden!

 

 

 

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